Herren III: Zwei knappe 7:5 Siege gegen DJK Hafner Straubing II und DJK SV Leiblfing II

Der „Weltbeste Jugendtrainer von allen“ hatte schon vor der Saison festgestellt, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Zwei 7:5 Siege und zwei 6:6 Unentschieden in fünf Spielen der Oberalteicher bestätigen diese Aussage.

Im Spiel gegen DJK Hafner Straubing staunten die Oberalteicher nicht schlecht, als erstmals in dieser Saisonen nominelle Spitzenspieler des Gegners Marco Biber in der Halle auftauchte. Letztendlich war das aber kein Nachteil, da Marco, ein glänzender Spieler, nach einem Jahr Pause verständlicherweise die Sicherheit fehlte.

In seinem ersten Spiel gegen unseren Marco traf der Hafneraner immer wieder glänzende Bälle, machte aber oft auch leichte Fehler. Marco König spielte sein Topspinspiel routiniert herunter und gewann glatt 3:0. Willi musste gegen Jens Schmid wie immer gewaltig kämpfen, da Jens die Bälle sehr gut verteilte und Willi oft nicht hinterher kam. Die beiden ersten Sätze gewann Willi glücklich in der Verlängerung und den dritten dann relativ glatt.

Alex musste gegen den schwierigsten Gegner Franz Offenwanger antreten. 

Um es vorwegzunehmen: Franz wurde in diesem Spiel der „Eichi“ der Hafneraner (vergleiche Wallersdorfbericht) und gewann alle drei Spiele.

Alex sah in den ersten beiden Sätzen kein Land, da Franz fehlerlos blockte und selbst sehr gut angriff. Im dritten Satz konnte Alex die Kontrolle über das Spiel gewinnen, verteilte seine Vorbereitungsbälle gut und schoss die richtigen Bälle nach. Auch der vierte Satz war offen, ging aber an Franz: insgesamt 1:3. Marcus ging schon verletzt ins Spiel gegen Christian Pritzl, kämpfte aber wie ein Löwe (auch ohne Bart). Er zog sehr gut mit der Rückhand an und versuchte Christians sehr gefährliche Vorhandtopspins zu vermeiden. Das gelang ihm bis zur 2:1 Satzführung sehr gut, aber dann griff Christian noch sicherer an und man merkt Marcus seine gesundheitlichen Probleme an. Endstand 3:2 für Christian

Spielstand damit 2:2

Zum Spiel Willi gegen Marco vergleiche oben zu Marcos erstem Spiel. Willi gewann nur den zweiten knapp, Satz eins und drei klar. Jetzt kamen zwei vorentscheidene Spiele zugunsten der Oberalteicher. Marco gewann seine drei Sätze 1, 3, 5 ganz klar, aber Jens „stahl“ im die Sätze zwei und vier, indem er Marco mehr beschäftigte und ihn zu Fehlern – vor allem mit der Rückhand – verleitete. 

Alex spielte gegen den gewiss nicht schlechten Christian ein hervorragendes Spiel. Er trieb Christian mit weichen Angriffsbällen vom Tisch weg und schoss fast fehlerlos nach (11:8, 11:5). Aber im dritten machte Christian selber mehr Druck, gewann diesen klar und den vierten knapp. Gottseidank blieb Alex ruhig (fast) und setzte im fünften Satz seine Taktik von Satz eins und zwei ein. Endstand damit 3:2.

Marcus Spielverlauf gegen Franz war eine Umkehrung von Marcos Spiel gegen Jens. Franz gewann die Sätze eins, drei und fünf klar und Marcus konnte ihm die Sätze zwei und vier knapp abnehmen. Letztendlich griff Franz zu sicher an und konnte auch Marcus Topspins oft sehr gut blocken.

Spielstand damit 5:3 für Oberalteich.

Im Spiel Alex gegen Marco konnte man sehen, dass das vorausgegangene „Training“ Marcos in den ersten beiden Spielen schon Erfolg zeigte. Marco traf knallharte Topspins und machte deutlich weniger Fehler. Alex versuchte Marco zu beschäftigen und damit zu Fehlern zu verleiten und selbst mit seiner Vorhand zu punkten. Satz eins gewann Alex knapp und Satz zwei zu 5. Dann hatte sich Marco noch besser eingestellt und gewann den dritten Satz. Alex (und alle Oberalteicher) waren froh, als der vierte Satz zu 10 an Alex ging (den fünften wollte niemand…). 

Willi gegen Christian war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Im Lauf des Spieles hatte Willi wieder mehr Probleme mit Christians Aufschlägen, sodass dieser problemlos nachziehen konnte. Willi versuchte ebenfalls nach seinen Aufschlag anzuziehen und zu punkten. Schließlich war Willi einfach Glücklichere und gewann zu 11 im fünften Satz.

Auch Marco musste die gute Form von Franz anerkennen. Er probierte wirklich alles, zog gut mit Rückhand und Vorhand an, aber Franz blockte exzellent und zog mit seiner Vorhand sicher. So kam es zu einem 3:1 Sieg von Franz. 

Zum letzten Spiel traten Marcus und Jens „hochmotiviert“ an. Jens gewann 3:1.

Endstand damit 7:5 für Oberalteich.

„Voller Begeisterung“ fuhr die Dritte am Dienstag darauf nach Leiblfing. Unsere Freude wurde noch größer als wir feststellten, dass nach dem Spiel kein Lokal mehr offen hatte (Corona sei Dank).

Marco hatte gleich in seinem ersten Spiel mit Ludwig Haslbeck einen äußerst unangenehmen Gegner. Dieser „stochert“ mit seinen Belägen Marcos gute Topspins ab und schoss, wenn der Ball zu hoch zurückkam, mit der Vorhand nach. Marco muss viel laufen und arbeiten, um hier gut zum Topspin zu stehen. Wenn er zu weit zurückfiel, machte oft Ludwig den Punkt. Nach verlorenem ersten Satz, gewann Marco den zweiten klar. Der dritte ging dann wieder an Ludwig, der auch den vierten in der Verlängerung gewann. Willi hatte ziemlich Respekt vor Manuel Grossls gewaltiger Vorhand. Es gelang ihm aber in den ersten beiden Sätzen in der Rückhand festzuhalten und so gewann er diese Sätze klar (4, 4). Im dritten Satz konnte Manuel deutlich mehr Druck entwickeln und Willi konnte heilfroh sein, dass er diesen in der Verlängerung gewann. 

Aufgrund seiner Verletzung spielte Marcus dieses Mal nicht und war nur als Coach dabei. 

Dankenswerterweise unterstützte uns Mortl. Er spielte gegen Ludwig Zellmer, der einen Sahnetag erwischt hatte. Ludwig hielt mit seinem gefährlichen Unterschnitt Mortl auf der Rückhand und wenn Mortl umlief, blockte und schoss Ludwig die unmöglichsten Bälle. Leider (aus Oberalteicher Sicht) traf er die meisten. So konnte Mortl nur den dritten Satz gewinnen. Alex brauchte einige Zeit, um sich auf das unorthodoxe Spiel von Roland Bogner einzustellen. Aber trotzdem gewann er den ersten Satz klar und den zweiten knapp. Im dritten Satz wollte er dann etwas zu viel (soll vorkommen) und im Vierten hatte er zu tun, um das Spiel 3:1 zu gewinnen.

Zwischenstand: 2:2.

Willi gelang es gegen Ludwig H. Nach verlorenem ersten Satz, diesen mit seinen „lätschigen“ Rückhandtopspins zu beschäftigen und dann öfter mit der Vorhand zu punkten. Damit kam er kämpferisch zu einem 3:1 Sieg. Marco gelang es gegen Manuel leider nicht so gut, diesen auf der Rückhand festzunageln. Letztlich war in diesem Spiel entscheidend, wer seinen Angriff besser durchbrachte (so soll es ja sein). Nach 1:2 Satzrückstand fuhr Marco einen wichtigen Sieg ein.

Ein äußerst interessantes Spiel machte Alex gegen Ludwig Z. Im ersten Satz konnte Alex keinen Unterschnittball von Ludwig anziehen und verlor klar. Auch im zweiten Satz entschied er sich oft für die falschen Bälle. Aber Alex blieb sensationell ruhig und spielte ab da abwartend und verleitete Ludwig zu einigen Fehlern, sodass dieser unsicherer wurde. Satz drei und vier gingen in der Verlängerung an Alex, der auch im fünften bis zum 4:4 dranblieb. Dann „ging aber der Saul mit ihm durch“ und er übertrieb den Angriff. Endstand damit 3:2 für Ludwig. Mortl gelang es gegen Roland leider nur im ersten Satz sein Angriffsspiel durchzuziehen. Dann unterliefen ihm gegen die gedrehten Bälle von Roland immer mehr Fehler und er kassierte einige unglückliche Bälle. So verlor er 1:3

Spielstand damit: 4:4.

Auch im Spiel gegen Willi spielte Ludwig Z. überragend. Willi versuchte den gefährlichen Unterschnitt gut mit Rückhand und Vorhand anzuziehen. Aber Ludwig blockte sensationell und schoss unglaubliche Bälle. Mit viel Glück gewann Willi 3:2 (zu 9 im fünften Satz).

Den Breakpunkt für den Sieg lieferte Alex gegen Ludwig H. Es gelang ihm super, den Frust des vorausgegangenen Spieles hinter sich zu lassen und das Spiel gegen Ludwig lehrbuchmäßig zu gestalten. Er griff weich und traumhaft sicher an und schoss dann sehr gut nach. So kam es gegen einen starken Ludwig zu einem 3:0 Sieg (alle drei Sätze mit zwei Punkten Unterschied).

Mortl gelang es gegen Manuel kaum dessen knallharte Vorhandtopspins zu vermeiden. Viel zu selten kam er selber in den Angriff, sodass er ein 0:3 quittieren musste.

Marco hatte die ersten beiden Sätze keine Probleme mit Roland. Ab dem dritten Satz gelang ihm die Aufschlagannahme immer schlechter, sodass er diesen verlor und er im vierten Satz mehrere Satzbälle abwehren muss. Gottseidank gewann er zu 13.

Mit diesem 7:5 Sieg ist die Dritte jetzt Tabellenführer vor dem punktgleichen TSV Mitterfels.

Aber in dieser Liga… (Zitat Marcus)


Drucken